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Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung vom 3. Dezember 2018 – «Mein Leben, meine Wahl»

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung vom 3. Dezember 2018 – «Mein Leben, meine Wahl»

Gespannt werden Menschen mit einer Beeinträchtigung und Behindertenorganisationen am 3. Dezember auf den Auftritt von Bundespräsident Alain Berset warten, der sich anlässlich dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung an die Schweizer Bevölkerung wenden wird.

Gerade in der heutigen Zeit, wo alle und jeder sich auf den diversen Social Media Kanälen als «perfekten» Menschen darstellen kann, Photoshop und unreflektierter Selbstwahrnehmung sei Dank, bewirkt ein Tag wie der 3. Dezember, an dem die rund 1,8 Millionen Schweizer Bürger mit einer Beeinträchtigung Aufmerksamkeit erhalten, Gutes.

Interessiert, wie dieser Tag als Plattform für Menschen mit Behinderung überhaupt zu Stande kam? Nun, es war so: Die UNO-Generalversammlung erklärte 1992 den 3. Dezember zum Internationalen Tag der Behinderten, mit dem Ziel, dieser Personengruppe Raum anzubieten, um die Öffentlichkeit auf die Bedürfnisse und Anliegen von Menschen mit einer Beeinträchtigung aufmerksam zu machen. 1993 fand diese Veranstaltung das erste Mal in der Schweiz statt und wird nun jährlich im Dezember mit verschiedenen Aktionen und Anlässen unter Federführung der Dachorganisationen-Konferenz der privaten Behindertenhilfe DOK durchgeführt.

Was im Jahr 1993 noch als «Internationaler Tag der Behinderten» bezeichnet wurde, erfuhr im Dezember 2007 eine Anpassung auf die politisch korrekte Bezeichnung «Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung». Ein weiser und respektvoller Beschluss, denn die Bezeichnung «Der Behinderte» ging nicht auf die Tatsache ein, dass es sich in erster Linie um einen Menschen handelt, einen Menschen wie DU und ICH. Trotzdem – es geschieht auch heute noch, dass beeinträchtige Menschen mit despektierlichen Worten beleidigt werden. Wie viel wertschätzender sind da Ausdrücke wie «Mensch mit Downsyndrom»,«Mensch mit sensomotorischen Störungen» oder «Mensch mit Behinderung». Ein Mensch bleibt ein Mensch und hat das Recht auf Respekt und Würde – auch wenn er unter physischen oder psychischen Defiziten leidet. Wobei auch der Begriff «Defizit» eigentlich einer genaueren Definierung unterzogen werden müsste. Und wer bestimmt denn – oder hat das Recht zu bestimmen – was überhaupt ein Defizit ist?

Wir von socialstore engagieren uns seit nunmehr über zwei Jahren über die Stiftung Sovalore für Menschen mit einer Behinderung, indem wir einen Online-Marktplatz für Produkte aus geschützten Werkstätten betreiben. So helfen wir mit, dass Menschen mit kognitiven oder physischen Beeinträchtigungen einer sinnerfüllten und befriedigenden Arbeit nachgehen können und damit Wertschätzung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erfahren. Die Produkte sind Swiss Made, qualitativ und visuell ansprechend und zu guter Letzt, mit einer Portion Liebe hergestellt.

Gerade für Feste wie Weihnachten, Geburtstage oder Jubiläen will man etwas schenken, das Freude auslöst. Wenn dann zusätzlich mit dem Geschenk noch ein sozialer MehrWert entsteht, wird sich die Freude sogar verdoppeln – ist das nicht wunderbar?

Bestimmt haben Sie jetzt Lust auf einen guten Kaffee und ein paar Minuten der Musse? Warum nicht kurz auf die socialstore-Site und sich etwas Schönes aus dem Artikelsortiment gönnen. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.

Mit herbstlich farbigen Grüssen, das Socialstore-Team